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10.000 Kilometer. Bleibt Suzi oder geht sie?

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Frank sitzt hinter dem Steuer seines Suzuki Vitara. Er trägt blaue Jeans, eine braune Schirmmütze und eine blaue Jacke. Einen Arm hält er aus dem geöffneten Fenster. Mit einer Action-Cam in der Hand nimmt er ein Selfie auf.

Die ersten 10 000 Kilometer mit Suzi liegen hinter mir. Zeit für ein erstes Fazit: Auch wenn ich längst noch nicht alles reparieren konnte, was ich gerne repariert hätte, erweist sich Suzi als ein sehr zuverlässiges Fahrzeug und als eines, das großen Spaß bereitet.

Schwierig ist, dass ich keine Werkstatt mein Eigen nenne. Das behindert Reparaturarbeiten. Für Arbeiten wie das Zerlegen der Servopumpe, um die maroden Dichtungen ersetzen zu können, muss ich mir Arbeitsmöglichkeiten suchen. Das bedeutet, entweder eine Werkstatt zu finden, die diese Arbeit erledigen kann, eine Mietwerkstatt oder Bekannte/Freunde darum zu bitten, ihre Werkstätten nutzen zu können. Das empfinde ich als lästig. Also suche ich nach einem Unterstellplatz in meinem lokalen Umfeld, um dort bei Bedarf an Suzi arbeiten zu können.

Einfach ist, dass Suzi zuverlässig fährt. Der kleine 1,6-Liter-Motor schnurrt wie ein Kätzchen, der Verbrauch hält sich in Grenzen und auf schlammigen Wegen schiebt der Heckantrieb das Auto bisher sauber durch den Dreck. Auch auf bergigen Strecken gibt die 97-PS-Maschine nicht auf. Mitunter wird es etwas laut, wenn die erforderlichen 5700 Umdrehungen für das Abrufen der vollen 97 PS gebraucht werden. Aber wisst ihr was? Dass der kleine 4 × 4 auch an Steigungen alles geben kann, ist wunderbar.

Der Kofferraum ist größer, als es auf den ersten Blick scheint. Das ist wohl eine der größeren positiven Überraschungen aus den ersten 10 000 Kilometern, die ich mit Suzi gefahren bin. Suzi ist fast einen Meter kürzer als mein Passat-Kombi. Das fehlt auf den ersten Blick natürlich im Kofferraum und bei den Möglichkeiten, im Auto schlafen zu können, möchte man meinen. Der Laderaum lässt sich ohne Ladekante bis an die Hecktür beladen. Quadratisch, praktisch, gut eben. Wo bei modernen Fahrzeugen Kurven im Innenraum stören, ist der Kofferraum des Suzuki rechteckig. Das bedeutet, dass meine sämtliche Unterwegs-Ausrüstung im Auto Platz hat. Ein Träumchen.

Genug geschwärmt. Jetzt suche ich mir ein paar verrotzte Feldwege. Es geht schließlich nichts über artgerechte Haltung. Und um die Frage aus der Headline zu beantworten: Natürlich bleibt der kleine rote Suzuki. Was sonst?